Haile Sélassiés Rede vor der AU in 1963 und 64

Haile Selassie

Vor einigen tausend Jahren existierten auf diesem Kontinent wohlhabende Zivilisationen. Diese standen denen in anderen Kontinenten in nichts nach. Afrikaner waren politisch frei und wirtschaftlich unabhängig. Sie hatten ihre eigene soziale Struktur und ihre Kulturen waren wirklich indigen. Die Kolonialzeit gipfelte in der Kette und Versklavung unseres Kontinents. Unsere Völker, einst stolz und frei, wurden in Sklaverei und Erniedrigung verwandelt. Heute ist Afrika aus dieser dunklen Zeit entstanden.

Es wurde gerade wiedergeboren als ein freier Kontinent und Afrikaner als freie Männer. Das vergossene Blut und die erlittenen Leiden sind die besten Garantien für unsere Freiheit und Einheit. Ganz gleich, wo wir uns treffen, wir werden uns mit Respekt vor all jenen Afrikanern erinnern, die das von den Kolonialisten und Imperialisten gegen sie verhängte Urteil nicht akzeptiert haben, von all jenen, die Hoffnung hatten, ohne ins Wanken zu geraten die dunkelsten Momente, in Afrika befreit von aller politischen, wirtschaftlichen und geistigen Knechtschaft.
Viele von ihnen haben diesen Kontinent nie betreten. Andere hingegen wurden dort geboren und sind dort gestorben. Wir sind hier, um die Grundlagen für die afrikanische Einheit zu legen. Wir müssen uns daher hier und heute auf das grundlegende Instrument einigen, das die Grundlage für die künftige Entwicklung dieses Kontinents in Frieden, Harmonie und Einheit bilden wird. (...)
Diese Konferenz kann nicht ohne die Annahme einer einzigen afrikanischen Charta enden. Wenn wir uns von der Sorge um ein enges Interesse und einen vergeblichen Ehrgeiz leiten lassen, wenn wir unsere Überzeugungen für kurzfristige Vorteile austauschen, wer wird unseren Worten glauben, wer wird an unsere Uneigennützigkeit glauben? Wir müssen unsere Meinungen über die großen Probleme, die die Welt beschäftigen, mit Mut und Aufrichtigkeit bekannt machen, indem wir sagen, was ist. (...)
Unsere Handlungen und Einstellungen sollten nicht in Frage gestellt werden. Lasst uns unseren Überzeugungen entsprechen, damit sie uns dienen und uns ehren. (...)
Wir engagieren uns besonders für die völlige Beseitigung der Rassendiskriminierung auf unserem Kontinent. (...) Rassendiskriminierung ist die Negation der psychologischen und spirituellen Gleichheit, für die wir gekämpft haben. Es ist auch eine Verleugnung der Persönlichkeit und Würde des Afrikaners, die wir durch unsere Kämpfe errungen haben. Die Erinnerung an vergangene Ungerechtigkeiten sollte uns nicht die drängenden Probleme aus den Augen verlieren lassen. Wir müssen in Frieden mit unseren ehemaligen Kolonisatoren leben. Lasst uns frei von Schuldzuweisungen und Bitterkeit sein. Verzichte auf die Sinnlosigkeit von Rache und Vergeltung. Lasst uns jedes Hassgefühl loswerden, das nur unsere Seele und unser Gift untergraben kann
unsere Herzen. Lasst uns so handeln, wie es der Würde entspricht, die wir für uns selbst als Afrikaner beanspruchen, stolz auf unsere eigenen Qualitäten, unsere Unterscheidungen und unsere Fähigkeiten. Wir wissen, dass es Unterschiede zwischen uns gibt. Afrikaner haben unterschiedliche Kulturen, Eigenwerte, besondere Eigenschaften. Aber wir wissen auch, und wir alle Beispiele kann die Einheit zwischen den Menschen der verschiedensten Herkunft gemacht werden, dass die Unterschiede von Rasse, Religion, Kultur, Tradition, sind nicht unüberwindbare Hindernisse für die Union der Völker.
Die Geschichte lehrt uns, dass Einheit Stärke ist, und fordert uns auf, unsere Differenzen aufzuheben, sie zu überwinden, auf der Suche nach gemeinsamen Zielen, mit unseren vereinten Kräften auf dem Weg wahrer Brüderlichkeit und Einheit zu kämpfen Afrikaner. Was wir brauchen, ist eine einzige afrikanische Organisation, durch die Afrika mit einer Stimme sprechen kann. Wir bringen die Hoffnung zum Ausdruck, dass wir die Weisheit, das Urteilsvermögen und die Inspiration haben werden, um das Vertrauen unserer Völker und Länder zu erhalten, die ihr Schicksal in unsere Hände gelegt haben. "
"Die Disziplin des Geistes ist eines der grundlegenden Elemente einer authentischen Moral und folglich einer spirituellen Kraft. In der Tat ist eine Universität in all ihren Aspekten im Wesentlichen ein spirituelles Unternehmen, das die Studenten zusätzlich zu ihrem Wissen und ihrer Ausbildung zu einem Leben führt, das klüger ist und sehr sensibel auf Verantwortlichkeiten im Leben ist. . Wir sind zuversichtlich, dass die Institutionen, die die Universität bilden, erweitert und ausgebaut werden, sodass die Anzahl der kompetenten äthiopischen Techniker weiter steigen wird. "
Moralische Macht "Niemand kann die Bedeutung der Spiritualität in diesem Studienzyklus ignorieren. Unterricht und technisches Training müssen durch Glauben an Gott, humanen Respekt und Respekt vor der Denkweise des Geistes genährt werden. Es gibt kein sichereres Einfärben für unsere Belehrung, unser Leben und unser öffentliches Handeln, und diese müssen mit der Lehre des Göttlichen und dem Besten im Verständnis des Ganzen verbunden sein Mensch.
Die hier entwickelte Führungsfunktion ist inspiriert von den grundlegenden Werten und der moralischen Kraft, die seit Jahrhunderten die Essenz unserer religiösen Lehren sind. Unsere Zeit ist eine kritische Zeit, in der Nationen sich gegen Nationen stellen. Die Spannungen nehmen zu und eine Katastrophe ist jederzeit möglich. Entfernungen werden verkürzt. Frieden und Leben sind durch Konflikte und Missverständnisse bedroht. Es ist höchste Zeit heute, dass der aufrichtige Glaube an die Verwandtschaft des Menschen mit Gott die Grundlage aller Bemühungen des Menschen für seine persönliche Erbauung und Unterweisung ist, die Grundlage für alles Verständnis, Zusammenarbeit und Frieden. "

Rede von Haile Selassie 1er, der 4 Oct 1964

« Tant que la philosophie, qui considère qu’une race est supérieure et une autre inférieure, ne sera pas finalement en permanence discréditée et abandonnée. Tant qu’il y’aura des citoyens de première et seconde classe dans une nation. Tant que la couleur de peau d’un homme aura plus de signification, que celle de ses yeux. Tant que les droits de l’homme de base, ne seront pas garantis également pour chacun sans distinction de race. Tant que ce jour ne sera pas arrivé, le rêve d’une paix durable, d’une citoyenneté mondiale et le règne de la moralité international, ne resteront que des illusions fugitives, poursuivies mais jamais atteinte. Et tant que les régimes mal inspiré et ignoble qui détiennent nos frères Africains dans des chaines inhumains ne seront pas renversés et détruits. Tant que la bigoterie, les préjugés et les intérêts personnels, n’auront pas été remplacés par la compréhension la tolérance et la bonne volonté. Tant que les frères Africains ne seront pas debout et ne parleront pas en tant qu’être libres égaux aux yeux de tous les hommes comme ils le sont aux yeux du ciel; Tant que ce jour ne sera pas arrivé, l’humanité ne connaîtra pas la paix. Nous les Africains nous nous battrons si c’est nécessaire et nous savons que nous vaincrons, car nous avons confiance en la victoire du bien sur le mal. La base de la discrimination raciale et du colonialisme, a toujours été économique et c’est avec des armes économiques que nous en viendrons à bout. A la suite des résolutions adoptées à la conférence au sommet d’Addis Abeba les Etats Africains ont pris plusieurs mesures économiques qui, si elles étaient adoptées par tous les Etats membres des nations unies, changeraient rapidement l’intransigeance en raison. Je demande aujourd’hui que chaque nation représentée soit véritablement dévoué aux principes énoncés dans la charte et adhère à ces mesures. Nous devons agir tant qu’il est temps. Tant que se présente l’occasion d’exercer ces pressions légitimes de crainte que le temps ne s’épuise et nous pousse à recourir à des procédés moins heureux. En ces temps modernes les grandes nations de ce monde, feraient bien de se rappeler que même leur propre sort n’est pas entièrement entre leurs mains. La paix réclame les efforts unis, de chacun d’entre de nous. Qui peut prédire quelle étincelle pourrait mettre le feu aux poudres? Pour chacun d’entre nous l’enjeu est le même, la vie ou la mort, nous souhaitons tous vivre, nous cherchons tous, un monde où les hommes seraient libérés des fardeaux de l’ignorance, la pauvreté, la faim et de la maladie et si la catastrophe devait survenir, nous serons tous pressés d’échapper à une pluie nucléaire mortelle. Les problèmes auxquels nous sommes confrontés aujourd’hui sont tous à part égal, sans précédent. Ils n’ont pas de contrepartie dans l’expérience humaine. Les hommes cherchent des précédents et des solutions dans les pages de l’histoire, mais il y’en a aucun. Ceci est donc le défi suprême. Où allons-nous chercher notre survie? Où allons-nous chercher les réponses aux questions qui n’ont jamais été posées. Ceci est donc le défi suprême. Où allons-nous chercher les réponses aux questions qui n’ont jamais été posées? Nous devons tout d’abord nous tourner vers le Dieu tout puissant, qui a élevé l’homme au-dessus des animaux et l’a doté d’intelligence et de raison, nous devons avoir la foi en lui, qu’il ne nous abandonne pas et ne nous permettent pas de détruire l’humanité qu’il a créée à son image. Et nous devons regarder en nous même jusque dans les profondeurs de nos âmes. Nous devons devenir ce que nous n’avons jamais été, ce à quoi notre éducation, notre expérience et notre environnement, nous a très mal préparés. Nous devons être plus grand que ce que nous avons été, plus courageux, avoir l’esprit plus large, plus ouvert. Nous devons devenir une nouvelle race, dépasser nos préjugés insignifiants et nous soumettre à la fidélité ultime que nous devons non pas aux nations, mais à nos semblables les hommes au sein de la communauté humaine. »

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